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E-Rechnung anzeigen

Seit Januar 2025 müssen Unternehmen in Deutschland strukturierte E-Rechnungen empfangen können. Was ankommt, ist eine XML-Datei: für die Buchhaltungssoftware genau richtig, für einen Menschen unlesbar. Dieses Werkzeug zeigt sie so, wie die Rechnung auf Papier aussähe — und zwar in Ihrem Browser, sodass Bankverbindung und Kundennamen das Gerät nicht verlassen.

Auch genannt

So geht es

  1. Ziehen Sie die Rechnungsdatei herein — eine XRechnung als .xml oder ein ZUGFeRD-PDF.
  2. Der Inhalt wird aufgeschlüsselt: Rechnungssteller, Empfänger, Positionen, Steuersätze und Summen.
  3. Prüfen Sie die Angaben am Bildschirm, oder speichern Sie sie zur Ablage.

Die Formate, die Ihnen begegnen

Seit der E-Rechnungspflicht im Geschäftsverkehr kommen Rechnungen als Datei an, die ein Mensch nicht ohne Weiteres lesen kann. Das hier sind die Formate, um die es geht.

FormatWas es istWoran Sie es erkennen
ZUGFeRDEin PDF mit eingebetteter XML-DateiSieht aus wie eine normale PDF-Rechnung, enthält aber zusätzlich die Daten
XRechnungReines XML, ohne sichtbare SeiteEine .xml-Datei; ein PDF-Betrachter zeigt nichts an
Factur-XDie französische Entsprechung zu ZUGFeRDTechnisch dasselbe Prinzip
Eine eingescannte RechnungKeine E-Rechnung, nur ein BildErfüllt die Pflicht nicht

Eine XRechnung ohne sichtbare Seite ist nicht defekt: Sie ist für Buchhaltungssysteme gedacht. Dieses Werkzeug stellt ihren Inhalt lesbar dar — Rechnungssteller, Positionen, Steuersätze, Summen.

Bei ZUGFeRD zeigt ein gewöhnlicher Betrachter nur die Seite. Die eingebetteten Daten, auf die es für die Buchhaltung ankommt, bleiben unsichtbar, bis man sie herausliest.

Die Datei wird im Browser gelesen. Eine Rechnung enthält Bankverbindung und Umsatzzahlen, und keines davon wird irgendwohin übertragen.

Häufige Fragen

Warum zeigt mein PDF-Betrachter die XRechnung nicht an?
Weil eine XRechnung kein PDF ist, sondern reines XML für die maschinelle Verarbeitung. Es gibt keine Seite zum Anzeigen — dieses Werkzeug stellt den Inhalt lesbar dar.
Was ist der Unterschied zu ZUGFeRD?
ZUGFeRD ist ein sichtbares PDF mit eingebetteten Rechnungsdaten; XRechnung sind nur die Daten. ZUGFeRD können Mensch und Buchhaltung lesen, XRechnung zunächst nur die Buchhaltung.
Werden die Rechnungsdaten übertragen?
Nein. Die Datei wird im Browser gelesen. Bankverbindung, Kundennamen und Beträge verlassen Ihr Gerät nicht.
Warum kann ich meine E-Rechnung nicht öffnen?
Weil sie als XML verschickt wird und nicht als Bild einer Seite. Ohne passende Software sieht man nur Quelltext. Hier wird daraus wieder eine lesbare Rechnung.
Welche Formate werden unterstützt?
XRechnung und Peppol BIS (UBL) sowie ZUGFeRD und Factur-X (CII) — auch die Hybrid-PDFs, bei denen die XML-Datei im PDF steckt.
Meine PDF-Rechnung lässt sich nicht öffnen.
Dann handelt es sich um ein normales PDF ohne eingebettete Rechnungsdaten. Nur als ZUGFeRD oder Factur-X erstellte PDFs enthalten die XML-Datei.
Wird meine Rechnung hochgeladen?
Nein. Die Datei wird ausschließlich in Ihrem Browser gelesen. Gerade bei Rechnungen ist das entscheidend: sie enthalten Bankverbindung und Kundendaten.

Ratgeber dazu

E-Rechnung empfangen: Was seit 2025 Pflicht ist

Seit dem 1. Januar 2025 muss jedes inländische Unternehmen E-Rechnungen annehmen und lesbar machen können — ohne Übergangsfrist, auch Kleinunternehmer. Was das konkret bedeutet.

ZUGFeRD oder XRechnung: Was ist der Unterschied?

Beide erfüllen die europäische Norm EN 16931, sind aber unterschiedlich aufgebaut: XRechnung ist reines XML, ZUGFeRD ein PDF mit eingebettetem XML. Was das für den Empfang bedeutet.

XRechnung XML öffnen — ohne Software, ohne Upload

Eine XRechnung ist reines XML und im Texteditor unlesbar. Wie Sie die Rechnung als Rechnung ansehen, ohne sie auf einen fremden Server zu laden.

Die Bedienung des Werkzeugs ist auf Englisch. English version — E-Invoice Viewer · Datenschutz und DSGVO